Studie belegt: ECBF nimmt zentrale Rolle im Ökosystem ein

European Circular Bioeconomy Fund mobilisiert privates Kapital für Bioökonomie-Start-ups

Dr. Dirk Saßmannshausen, CFO & Managing Partner, ECBF (c) ECBF
Dr. Dirk Saßmannshausen, CFO & Managing Partner, ECBF (c) ECBF

Bildnachweis: ECBF.

Mit 16 Investments in 10 europäischen Ländern hat der European Circular Bioeconomy Fund (ECBF) erhebliches privates Kapital mobilisiert: Das Verhältnis des durch den ECBF mobilisierten Kapitals zum Ankerinvestor EIB beträgt 12,3x. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von Technopolis Group, die zur Evaluation des Fonds in Auftrag gegeben wurde. Der Marktanteil des ECBFs wird laut dieses Impact Evaluation Reports auf 15 % geschätzt.

Die Studie hebt die zentrale Rolle des Fonds in der europäischen Venture-Capital-Landschaft hervor. Als einer der ersten VC-Fonds, der sich ausschließlich auf Wachstumsunternehmen in der (zirkulären) Bioökonomie konzentriert, investiert der ECBF mit einem Fondsvolumen von 300 Mio. EUR gezielt in Unternehmen mit innovativen und nachhaltigen Lösungen. Seine Investitionen unterstützen beispielsweise Unternehmen wie Protix, Sqim, Heura Foods, Aphea.Bio, Elicit Plant, Nuritas und Paptic. Der Fonds schließt eine entscheidende Finanzierungslücke für biobasierte Innovationen, insbesondere für Wachstumsunternehmen, die für generalistische Venture Capital-Investoren oft zu komplex sind. Die investierten Start-ups entwickeln nachhaltige Produkte und Technologien, die sowohl umweltfreundlich als auch wirtschaftlich vielversprechend sind. Neben dem Kapital profitieren sie auch von dem Netzwerk des ECBFs, der Branchenexpertise sowie der strategischen Beratung, was für weitere Finanzierungsrunden hilfreich ist. „Der European Circular Bioeconomy Fund setzt auf nachhaltige Innovationen, die nicht nur ökologische, sondern auch wirtschaftliche Chancen bieten. Wir glauben fest daran, dass die Bioökonomie in Zukunft den Wohlstand in Europa sichern wird. Mit unserem Engagement in innovative Start-ups fördern wir nicht nur den Übergang zu einer biobasierten Wirtschaft, sondern schaffen auch langfristige Werte für Investoren, Gesellschaft und Umwelt“, sagt Dr. Dirk Saßmannshausen, CFO & Managing Partner des ECBFs.

Investment Impact im Bereich der Bioökonomie

Der ECBF fokussiert sich auf die Sektoren Landwirtschaft, Ernährung, Verpackung und biobasierte Chemie-Alternativen. Der Fonds verfolgt einen strengen, best-in-class ESG-Ansatz und investiert nur in Unternehmen, die zu den europäischen Nachhaltigkeitszielen beitragen. Dazu gehören CO₂-Reduktion, Ressourcenschonung und Kreislaufwirtschaft. Die Investitionen sind eng mit den Klimazielen der EU, dem Green Deal, der Bioeconomy Strategy und mehreren UN Sustainable Development Goals verknüpft. Ein strukturierter ESG-Ansatz stellt sicher, dass umfassende Nachhaltigkeitskriterien in Investitionsentscheidungen einfließen, einschließlich externer Verifizierung der Treibhausgasemissionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette.

Zukunftsperspektiven des ECBFs

Die Studie hebt hervor, dass der ECBF eine solide Basis für die Skalierung von Innovationen in der Bioökonomie geschaffen hat. Der Fonds hat bereits nachhaltige Effekte erzielt und wird in den kommenden Jahren eine noch größere Rolle bei der Förderung grüner Innovationen spielen. Mit dem steigenden Interesse an nachhaltigen Investitionen hat der ECBF das Potenzial, weitere Unternehmen zu unterstützen und die europäische Bioökonomie voranzutreiben.