Zepta sichert sich erste Finanzierungsrunde

Digitale Schädlingsbekämpfung

Die Zepta-Gründer Martin Cirillo-Schmidt, Lukas Deuscher & Nick Leiding
Die Zepta-Gründer Martin Cirillo-Schmidt, Lukas Deuscher & Nick Leiding

Bildnachweis: Team Code Zero, bm-t.

Zepta, ein Start-up für digitale Schädlingsbekämpfung mit Niederlassungen in Sachsen und Thüringen, hat seine erste Finanzierungsrunde erfolgreich abgeschlossen und sich erfolgreich einen siebenstelligen Betrag gesichert. Investoren sind der TGFS Technologiegründerfonds Sachsen, bm|t beteiligungsmanagement thüringen, GIMIC Ventures und der Chemovator. Mit dem frischen Kapital will Zepta sein Wachstum beschleunigen, Kunden gewinnen und Branchenführer in der digitalen Schädlingsbekämpfung werden.

Der Klimawandel und die daraus resultierenden steigenden Temperaturen lassen die Population von Ratten und anderen Schädlingen exponentiell ansteigen – sie verbreiten auch heute noch Krankheiten, zerstören Infrastruktur und gefährden Ernten in der Landwirtschaft. Gleichzeitig werden toxikologische Köder immer strenger reguliert. Unternehmen brauchen dringend umweltfreundliche Alternativen – und genau hier setzt Zepta an. Der Markt steht vor einer massiven Transformation und wird in Zukunft stark an Bedeutung gewinnen. Experten schätzen, dass der weltweite Umsatz bis 2028 auf rund 30 Mrd. EUR anwachsen wird. „Das Interesse an Schädlingsbekämpfung hat mich schon früh gepackt, da mein Vater in der selben Branche war. Jetzt sind wir mit einem Produkt an den Markt gegangen, das Ratten nur bei wirklichem Befall bekämpft und Wirkstoffe nicht präventiv nutzt. Das ist supereffizient und somit gut für Mensch und Tier – nur eben nicht für Ratten und andere unerwünschte Nager.“, erklärt Lukas Deuscher (Mitgründer & CSO, Zepta).

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Zepta bietet eine IoT-basierte, datengetriebene Lösung, die traditionelle und umweltschädliche Methoden ersetzt. Anstatt Köder regelmäßig manuell zu überprüfen, ermöglicht Zepta eine 24/7-Überwachung in Echtzeit. Durch das smarte Monitoring-System werden die wirkstoffhaltigen Köder nur bei Bedarf eingesetzt. Auch bereits vorhandene Fallen lassen sich mit der Lösung nachrüsten. Das reduziert die Zahl unnötiger Einsätze um bis zu 90 Prozent, spart Unternehmen hohe Kosten und minimiert den ökologischen Fußabdruck der Branche. Zepta unterstützt Unternehmen mit verschiedenen B2B-Kooperationsmöglichkeiten, je nach Größe des Betriebs und Anzahl der benötigten Sensoren. Katja Butzmann (Geschäftsführerin, bm-t): „Die Nachfrage nach Schädlingsbekämpfungslösungen steigt weltweit stetig an und das junge Team aus Thüringer und Sächsischen Gründern bietet mit seiner innovativen Technologie eine Lösung, um den etablierten Playern in diesem Wachstumsmarkt Überrenditen zu ermöglichen. Da sind wir als Venture Capital-Investor sehr gerne dabei.“

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Sören Schuster (Geschäftsführer, TGFS Technologiegründerfonds Sachsen) ergänzt:
„Zepta hat ein starkes Team, bereits erste Kunden überzeugt und zeigt als großartiges Beispiel für die Innovationskraft der Region, dass Technologie aus Sachsen weltweit gefragt ist. Wir freuen uns darauf, das Unternehmen bei seiner Entwicklung zu begleiten.“

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